Dienstag, 3. Januar 2012

Zu Besuch in Cuernavaca

Vom 14.12. bis zum 19.12. entflohen wir der Kälte in Montemorelos/Monterrey und flogen nach Mexico City. Von da aus gings dann nochmals zwei Stunden mit dem Bus bis wir Cuernavaca erreichten. Cuernavaca wird auch die "Stadt des ewigen Frühlings" genannt, da die Temperaturen das ganze Jahr hindurch zwischen 20 und 30 liegen. Auch bei unserm Besuch war es herrlich mild.
Wir besuchten die Stadt Iguala, ca, 40 min. von Cuernavaca enfernt. Die behaupten da auch, dass sie die grösste mexikanische Fahne haben. Wir verglichen dies natürlich mit der Fahne in Monterrey und sie ist tatsächlich in Iguala etwas grösser! Leider wollte sie sich uns nicht so recht zeigen :-(


Faszinierend war auch der "Mercado" da. Hunderte Stände mit frischen Früchten, Gemüse, Käse, Fleisch, Kleidung, Plunder und speziell für Iguala, handgemachte Sandalen aus echtem Leder.

Nach unserem Aufenthalt in Iguala fuhren wir weiter nach Taxco, das ist ein altes Bergdörfchen mit vielen "Käfertaxis" und engen Gässchen! Taxco ist berühmt für sein Silber, das man da auch sehr billig kaufen kann.




Von Taxco aus fuhren wir nach Puente de Ixtla, Abi's Heimatort. Wir besuchten die Gemeinde, da Sabbat war. Abi bekam die ehrenvolle Aufgabe zu predigen. Am Nachmittag fuhren wir in den Zoofari. Da kann man Tiere im Zoo und auch frei lebend besichtigen. Und ja das ist Mexiko und nicht Afrika ;-)



Ganz in der Nähe von Puente de Ixtla gibt es eine archäologische Tempelstätte der Mayas, die wir dann am Sonntag besuchten. In einem eineinhalbstündigen Rundgang klärte man uns über die Geschichte dieser alten Steine auf und wir waren alle fasziniert über das Wissen, das die Mayas damals hatten, aber auch schockiert über ihren Götzenkult.



In dem Bild hier unten seht ihr ein "Hüftballfeld" der Mayas. Hier wurde zu deren Zeiten Hüftball gespielt. Derjenige, der am meisten Mal mit seiner Hüfte den Ball durch das Loch an der Seite des Feldes schoss, war der "Gewinner". Dies unter Anführungszeichen, da derjenige am Ende den Göttern geopfert wurde, damit er selbst ein Gott werde...
Vor dem Spiel mussten sich alle reinigen. Die Mayas hatten sogenannte Dampfgrotten, wo sie sich körperlich reinigten, dass falls sie geopfert würden, sie rein wären.
Es heisst ja, dass laut dem Mayakalender die Welt dieses Jahr untergehen solle... Wie gut, dass uns die Bibel sagt, dass Gott die Welt richtet und jeder, der an Jesus Christus glaubt, gerettet wird und nicht verloren geht (Johannes 3.16).

Am Montag mussten wir dann leider schon wieder zurück in den Norden, doch da erwarteten wir bereits jemanden besonderen... :-)

Puente de Ixtla

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