
Bereits drei Wochen später im Mai fuhren wir mit dem Bus nach Chihuahua Stadt und von da zu einem kleinen Ort namens Guachochi. Da blieben wir zwei Tage und arbeiteten im DIF (Desarrollo Integral de La Familia). Wir konnten wieder viele Patienten betreuen, genauso auch die Ärzte und Zahnärzte. Danach fuhren wir nach Creel, wo wir die restliche Woche alle zusammen in einer tollen modernen Holzhütte wohnten. Von da aus fuhren wir jeden Tag an einen andern Ort. Einmal ging es in die Berge, wo die Indigenas wohnen, die mexikanische Urbevölkerung. Die Menschen dort wohnen in Höhlen im Felsen oder in Häusern aus Steinen oder Holz vor den Felsen. Sie waschen ihre Kleider im Fluss, halten Kühe und Schafe, bauen Gemüse an und machen Handwerkskunst, welche sie dann in den Dörfern verkaufen. Sie haben eine eigene Kultur, kleiden sich sehr farbenfroh, sind dabei aber sehr schüchtern und zurückhaltend. Zum Teil war es eine Herausforderung sie zu behandeln, da einige nur ihren Dialekt sprechen und kein Spanisch. Aber auch hier waren wir gesegnet. Da wir nur einen Raum um zu behandeln hatten, waren Marcel und ich jeweils mit einem Patienten zusammen im Raum und immer wenn ich jemanden hatte, der nicht Spanisch sprach, hatte er jemanden der übersetzen konnte und umgekehrt. Wir zeigten den Leuten Übungen und klärten sie auf über die verschiedenen Krankheiten, und was man dagegen tun kann.
In der ganzen Woche durften wir insgesamt fast 800 Patienten behandeln. Eine unglaubliche Zahl für mich.
Am letzten Tag hatten wir dann auch noch die Möglichkeit den Canyon von Chihuahua zu sehen. Er ist fast so eindrucksvoll wie der Grand Canyon. Wie es in Mexiko so üblich ist, schossen wir tausende von Fotos und genossen den sonnigen Tag draußen in der Natur.
Die Brigadas waren eine tolle Erfahrung und wir konnten richtig arbeiten, was mir sehr gefiel. Ich danke Gott für seinen Schutz und seinen reichen Segen!
Hier ein paar Eindrücke:














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